Frisch, lecker, scharf!

– warum Thai Food ein Highlight unseres Urlaubs ist.

DSC00468Zu Beginn meiner Reise war ich noch sehr vorsichtig was die Essensauswahl anging. Die Mahlzeiten an kleinen, zu Kochinseln umfunktionierten Karren zu kaufen habe ich bis dato nicht gekannt. Frisches Fleisch liegt bei 35 Grad in der Auslage, Fliegen kreisen um die Lebensmittel und die Kochutensilien schienen nicht die Saubersten zu sein – all das schreckte mich vorerst ab.

Ich tastete mich also langsam an das thailändische Essen heran und fand zunehmend Gefallen daran. An fast jeder Straßeneckecke dampft und brutzelt es, fliegende Händler verkaufen frisches Obst oder bunte Fleischspießchen. Ein paar Hocker und Tische aus Plastik stehen daneben und fertig ist das Restaurant unter freiem Himmel. Meine  anfänglichen Zweifel waren schnell beseitigt, denn das Essen an den Straßenständen ist nicht nur sehr lecker, sondern auch stets frisch zubereitet und zudem überaus preiswert. Eine Hauptmahlzeit bekommt man für rund 1 € pro Person und ein großes (0,6 l), kühles thailändisches Bier (Chang oder Singha) für umgerechnet ca. 1,50 €.

In den Touristenhochburgen war es schon schwieriger, Essstände an der Straße anzutreffen. Hier reihen sich etliche Restaurant aneinander, die neben Thai-Food vor allem auch westliche Küche anbieten. Einmal ließ ich mich auf nicht landestypische, westliche Küche ein, was geschmacklich eher enttäuschend war. Daher wählten wir stets kleine Restaurants oder Straßenstände mit einheimischem Essen aus.

IMG_4485Ich  wollte natürlich mehr über die Zutaten und die Zubereitung des Thai-Essens wissen und nahm deshalb an einem Kochkurs teil. Dort besuchte ich zu Beginn einen typischen Markt, auf dem sich viele Stände mit verschiedenen Lebensmitteln eng aneinanderreihen. Eine strikte hygienische Trennung zwischen frischem Fleisch und Gemüse – wie ich diese kenne – gibt es hier nicht. Trotzdem faszinierte mich das bunte und lebendige Treiben auf den Märkten und ich genoss die unterschiedlichen Gerüche. Zurück in der Kochschule hieß es dann „Schürze an und ran an die Woks“. Bei allen fünf Gerichten, die ich  zubereitete, konnte ich den Schärfegrad selbst bestimmen. Die Regel lautete wie folgt: „Scharf für Touristen gleich fünf Chilis, scharf für Thais gleich zehn oder mehr Chilis. Ich entschied mich für zwei bzw. drei Chilis und konnte danach Feuer speien 😉

Neben dem hervorragenden Essen hat mir vor allem die genüsslichen Smoothies und Shakes aus frischen Früchten wie Bananen, Ananas oder Mangos begeistert. Fast täglich holte ich mir einen der erfrischenden Drinks. Kein Vergleich zum Angebot bei uns Zuhause.

Meine Lieblingsgerichte in Thailand:
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Red Curry with Chicken and Steamed Rice