Nachdem ich meinen Mietwagen gegen einen Campervan – ein älteres Modell eines umgebauten Mercedes Sprinter – eingetauscht hatte, setzte ich meine Reise Richtung Norden der Südinsel fort.
Die ersten Nächte in meiner neuen „Bleibe“ verbrachte ich auf rustikalen Campingplätzen, die aber direkt am Strand lagen. Es boten sich mir farbintensive Sonnenauf- und untergänge. Die Gegend um Kaikoura nutze ich zur Robben- und Walbeobachtung nahe der Küste. Kulinarisches Highlight war die lokale Spezialität fangfrischer „Crayfish“.
Meine Route führte über die Städte Blenheim und Nelson durch die Weinanbauregion Neuseelands in den Abel Tasman Nationalpark. Diesen erkundete ich per Kajak und paddelte dabei an steilen Küsten, goldgelben Stränden und dem „Split Apple Rock“ vorbei.
Bei der steilen Wanderung zum Mount Stokes, dem höchsten Berg der Region, konnte ich die herrliche Sicht auf die Marlborough Sounds genießen. Das ausgedehnte Netzwerk von Wasserwegen und Halbinseln bot mir einen faszinierenden An- und Weitblick.
Eine weitere lokale Delikatesse waren die Green Shell Mussels in Havelock. Diese kamen direkt aus dem Meer und wurden auf verschiedene Arten zubereitet und serviert.
Ein recht schwankendes Erlebnis bescherte mir die Fahrt mit der Fähre von Picton nach Wellington auf die Nordinsel. Dort konnte ich die Marlborough Sounds aber nochmal aus nächster Nähe bewundern.