Die Nordinsel Neuseelands – von den Maori „Te Ika a Maui“ oder „the great fish of Maui“ genannt – besticht im Zentrum durch eine vulkanisch sehr aktive Zone. Umringt werden die Vulkane von grünen Hügeln und an den Küsten von endlosen langen Stränden und urzeitlichen Regenwäldern.
Ausgangspunkt meiner Reise war die Hauptstadt Wellington. Dort besuchte wir das Te Papa Nationalmuseum, bummelte durch die lebhafte Stadt und spazierte an der Uferpromenade. Den Mount Taranaki, ein lehrbuchhaft modellierter Feuerberg, konnte ich bereits aus über 150 km bestaunen. Am nächsten Tag, als ich zum Gipfel des Nachbarbergs gewandert bin, war dieser jedoch in Wolken gehüllt. Die abenteuerliche Fahrt durch den Forgotten World Heritage Highway führt mich vorbei an grünsten Hügeln und tiefen Schluchten. Im Tongariro Nationalpark besuchte ich die Tawhai und Taranaki Falls bevor ich mich an das Tongariro Alpine Crossing machte – mehr dazu hier. Am Lake Taupo bin ich von Klippen gesprungen, hab in der Nacht den unglaublichen Sternenhimmel bewundert und die Huka Falls besucht. Das geothermische und vulkanische Gebiet um Rotorua empfing mich mit einem strengen, schwefligen Geruch. Das Hobbiton Movie Set ist nicht nur für Fans der „Herr der Ringe“ ein Muss. Die Filmszenen habe ich mittels einer informativen Führung erlebt. Das schöne Städtchen Hamilton und die Bridal Veil Falls war für mich Durchgangsstation auf meinem Weg in das Surferdorf „Raglan“ an der Westküste.